Bildung & Befähigung

KI-Schulungen für Ihr Team — vom Grundlagenkurs bis zum Rollout

Von den Grundlagen ohne Vorkenntnisse bis zur Einführung eines Werkzeugs, das Sie bereits bezahlen. Geschult wird an Ihren Abläufen, nicht an Beispieldaten.

Statt Pflicht und Verordnung: Befähigung und Motivation

Wer aus Angst vor einem Verstoß im Raum sitzt, lernt wenig. Wer am eigenen Vorgang sieht, wo KI Arbeit abnimmt und wo sie danebenliegt, nimmt etwas mit. Die rechtliche Anforderung erfüllen wir dabei mit — sie ist der Anlass, nicht der Inhalt.

Das Programm

Fünf Bausteine, einzeln buchbar

1KI-Grundlagen für alle

Der Einstieg ohne Vorkenntnisse, für die gesamte Belegschaft. Was KI ist und was sie nicht ist, wo sie im Arbeitsalltag hilft, wo sie zuverlässig falsch liegt und welche Regeln in Ihrem Haus gelten sollen.

  • Funktionsweise und Grenzen heutiger Sprachmodelle, in klaren Bildern erklärt
  • Wo KI trägt — und wo der Aufwand größer ist als der Nutzen
  • Umgang mit Betriebs-, Kunden- und Personaldaten
  • Falsche Antworten erkennen und richtig damit umgehen

2KI im Fachbereich

Eigene Formate je Einheit, mit deren Abläufen, Belegen und Fachsprache. Fester Bestandteil ist eine gemeinsame Use-Case-Erarbeitung: Die Teilnehmenden benennen ihre wiederkehrenden Aufgaben, wir ordnen ein, was sich davon lohnt und was nicht.

  • Marketing, Kundenservice, Operations, Vertrieb
  • IT-Support sowie Buchhaltung und Finanzen
  • Ergebnis: priorisierte Liste eigener Anwendungsfälle, schriftlich
  • Die Liste nützt Ihnen auch dann, wenn Sie danach allein weitermachen

3KI für Entwickler, Grundlagen

Für technische Teams, die selbst bauen oder Kaufentscheidungen vorbereiten. Kein Produktüberblick, sondern die Grundlagen, die für belastbare Entscheidungen nötig sind.

  • Modelltypen, Kontextgrenzen, Kosten- und Antwortzeitlogik
  • Werkzeuge und Schnittstellen im Überblick
  • Was heute verlässlich funktioniert und was noch nicht
  • Angriffe über manipulierte Eingaben und wie man sie abfängt

4Rollout-Trainings für konkrete Werkzeuge

Für Werkzeuge, die Sie bereits gekauft haben. Der Zweck ist eng gefasst: dass die bezahlten Lizenzen tatsächlich genutzt werden, statt ungenutzt weiterzulaufen. Geschult wird an Ihren eigenen Dokumenten und Aufgaben.

  • Microsoft 365 Copilot
  • Perplexity
  • ChatGPT
  • Claude for Work
  • Weitere Werkzeuge auf Anfrage

5Trainings nach Ihrem Zuschnitt

Wenn Branche oder Rolle es verlangen, bauen wir das Training dafür. Grundlage sind Ihre Abläufe, Ihre Fachsprache und Ihre Auflagen — etwa in Kanzlei, Praxis, Verwaltung, Schule, Produktion, Handwerk oder Gastronomie.

  • Branchenbeispiele statt allgemeiner Fälle
  • Eigene Formate für einzelne Rollen, etwa Führungskreis oder Auszubildende
  • Berücksichtigung von Berufsgeheimnis und Aufsichtsauflagen
  • Inhalt, Umfang und Preis stehen vor der Buchung im Angebot
Was wir nicht versprechen

Drei Dinge sagen wir vorab, damit Sie nicht danach fragen müssen

Im Markt wird viel behauptet, was einer Prüfung nicht standhält. Deshalb zuerst, was Sie von uns nicht bekommen.

Kein Zertifikat nach KI-Verordnung

Für Schulungen nach Artikel 4 gibt es keine Stelle, die ein staatlich anerkanntes Zertifikat vergibt. Wer damit wirbt, verkauft ein eigenes Papier als amtliches. Sie erhalten von uns einen Teilnahme- und Lernnachweis — mehr, aber auch nicht weniger.

Keine AZAV-Zulassung

Wir sind kein nach AZAV zugelassener Bildungsträger. Damit ist eine Förderung nach § 82 SGB III für unsere Trainings nicht möglich. Das sagen wir offen, weil Sie es ohnehin erfahren — besser vorher als im Bescheid.

Keine Förderzusage

Über Förderung entscheiden Behörden, nicht Dienstleister. Was wir tun: im Erstgespräch einordnen, welche Programme für Ihren Fall überhaupt in Frage kommen — und welche nicht. Für unsere Beratungsleistungen sind wir im Beraterverzeichnis des BAFA gelistet.

Formate und Nachweis

Wie geschult wird und was danach in Ihrer Ablage liegt

Format, Gruppenschnitt und Nachweis klären wir vor dem Angebot, nicht danach.

Präsenz in Ihrem Haus

Wir kommen zu Ihnen. Das Format mit der höchsten Beteiligung, weil die Teilnehmenden an ihren eigenen Geräten und mit ihren eigenen Zugängen arbeiten. Raum, Technik und Termine stimmen wir vorher ab.

Remote

Für verteilte Standorte, kleine Gruppen und Auffrischungen. Gleiche Inhalte, gleiche Übungen, geringerer Aufwand für Ihre Terminplanung. Für Betriebe außerhalb von Berlin häufig das erste Format.

Rollout-Training am Arbeitsplatz

Kein Seminar auf Vorrat, sondern Begleitung während der Einführung eines Werkzeugs. Wir sind da, wenn die ersten echten Aufgaben damit erledigt werden. Dieses Format hat den größten Effekt auf die tatsächliche Nutzung.

Teilnahme- und Lernnachweis

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält einen Nachweis mit Datum, Inhalten, Dauer und Rollenbezug, dazu bekommen Sie eine Sammelübersicht für Ihre Ablage. Wie eine prüfsichere Dokumentation aussehen muss, steht auf der Seite zur Schulungspflicht.

Einführung statt Kurs

Warum das Training nicht mit dem Training endet

Ein Kurs ist ein Termin. Dass danach anders gearbeitet wird, passiert nicht von allein — deshalb gehören Ankündigung, Unterlagen, ein Weg für Fragen und die Verankerung in Ihren Regeln dazu.

  1. vorher

    Ankündigen, nicht überfallen

    Wer am Montag ohne Vorwarnung in einer Schulung sitzt, lernt gegen den eigenen Widerstand. Wir formulieren mit Ihnen, was vorher gesagt wird — auch die unausgesprochene Frage, ob KI Stellen kostet. Bleibt sie offen, hört die Hälfte nicht zu.

  2. im Training

    An eigenen Aufgaben arbeiten

    Geschult wird an Vorgängen aus Ihrem Haus, nicht an Beispieldaten. Die Teilnehmenden arbeiten selbst, statt zuzusehen. Was dabei an Anwendungsfällen entsteht, halten wir fest — die Liste gehört Ihnen, auch wenn Sie danach allein weitermachen.

  3. direkt danach

    Unterlagen dort, wo gearbeitet wird

    Ein Handout im Ordner wird nicht wieder aufgeschlagen. Sie erhalten kurze digitale Anleitungen für die konkreten Werkzeuge — ablegbar dort, wo Ihre Leute ohnehin nachschauen. Dazu die Regeln Ihres Hauses in einer Fassung, die man in zwei Minuten liest.

  4. die Wochen danach

    Nachfragen erlauben

    In den ersten Wochen entstehen die Fragen, die im Training niemand hatte. Wir richten einen festen Weg dafür ein: Sprechstunde, benannte Ansprechpersonen, ein Ort zum Sammeln. Multiplikatoren aus den Fachbereichen tragen mehr als jede Wiederholung durch uns.

  5. danach dauerhaft

    Verankern, damit es bleibt

    Was nicht in Abläufen und Regeln steht, verschwindet mit der nächsten Personalveränderung. Wir halten fest, was gilt, und klären, wer neue Mitarbeitende einweist und wann aufgefrischt wird — zugleich die Dokumentation, die Artikel 4 verlangt.

Ohne diese Begleitung fällt eine Belegschaft binnen weniger Wochen in die alten Abläufe zurück — unabhängig davon, wie gut der Kurs war.
Der Ablauf

So kommt ein Training zustande

Vier Schritte. Sie wissen vor der Buchung, was Sie bekommen und was es kostet.

1Erstgespräch, kostenfrei

Wer soll geschult werden, wer arbeitet heute schon mit KI, welche Werkzeuge sind im Haus, was ist bereits eingekauft. Ergebnis ist eine erste Einschätzung, welche Bausteine passen — und welche Sie sich sparen können.

2Zuschnitt und Angebot

Wir legen Bausteine, Stufen, Gruppen, Format und Termine fest. Inhalt, Umfang und Preis stehen schriftlich im Angebot, bevor Sie zusagen. Änderungen machen wir vorher, nicht im laufenden Training.

3Durchführung

Geschult wird an Ihren Vorgängen. Die Teilnehmenden arbeiten selbst, statt zuzusehen. Was an offenen Fragen und eigenen Anwendungsfällen entsteht, halten wir fest.

4Nachweis und Nacharbeit

Sie erhalten die Nachweise je Person, die Sammelübersicht und eine schriftliche Zusammenfassung der offenen Punkte. Wenn sich daraus ein nächster Schritt ergibt, sagen wir das — ohne dass daraus ein Auftrag werden muss.

Die Rechtsfrage

Artikel 4 der KI-Verordnung steht auf einer eigenen Seite

Seit dem 2. Februar 2025 verlangt Artikel 4 der EU-KI-Verordnung, dass Unternehmen für ausreichende KI-Kompetenz sorgen. Wen das betrifft und wie Sie es prüfsicher dokumentieren, steht auf einer eigenen Seite.

Was dort steht

  • Ab wann die Anforderung gilt und für wen
  • Wer als Betreiber eines KI-Systems gilt
  • Zeitarbeit, Werkstudenten und externe Dienstleister
  • Prüfsichere Dokumentation der Schulung
  • Wann und wie oft nachgeschult werden muss

Zur KI-Schulungspflicht

Häufige Fragen

Was Betriebe vor der Buchung wissen wollen

In welchen Formaten schulen Sie?

Drei Formate: Präsenz in Ihrem Haus, remote und Rollout-Training direkt am Arbeitsplatz während der Einführung eines Werkzeugs. Präsenz hat die höchste Beteiligung, weil die Teilnehmenden an ihren eigenen Geräten und Zugängen arbeiten. Remote ist für verteilte Standorte und Auffrischungen sinnvoll. Welches Format passt, entscheiden Rollen und Schichtbetrieb, nicht ein Katalog.

Wie sind die Gruppen geschnitten?

Nicht nach Abteilung, sondern nach dem tatsächlichen Umgang mit KI im Alltag: Grundlagenwissen für alle, Anwendungswissen für Mitarbeitende mit KI-Kontakt, Steuerungswissen für die Führung. Bei Schichtbetrieb teilen wir Gruppen entsprechend auf. Gruppengröße und Dauer legen wir im Angebot fest, nachdem wir wissen, wer geschult werden soll.

Schulen Sie Führungskräfte getrennt von Anwendern?

Ja, Steuerungswissen ist eine eigene Stufe. Die Führung entscheidet über Freigaben, Regeln und Verantwortlichkeiten; Anwenderinnen und Anwender entscheiden über die tägliche Nutzung. Das sind unterschiedliche Fragen und sie brauchen unterschiedliche Beispiele. Ein gemeinsames Seminar für beide ist billiger in der Vorbereitung und schlechter im Ergebnis.

Was bekommen Teilnehmende am Ende?

Einen Teilnahme- und Lernnachweis von Schoonnect mit Datum, Inhalten, Dauer und Rollenbezug, dazu eine Sammelübersicht für Ihre Ablage. Ein staatlich anerkanntes Zertifikat nach der KI-Verordnung stellen wir nicht aus — für Schulungen nach Artikel 4 gibt es keine Stelle, die so etwas vergibt. Was Sie erhalten, ist ein dokumentierter Nachweis über eine durchgeführte Schulung.

Können wir die Schulung mit einer laufenden Einführung verbinden?

Ja, das ist der Regelfall und das wirksamste Format. Statt eines Seminars auf Vorrat begleiten wir die Einführung eines Werkzeugs und sind da, wenn die ersten echten Aufgaben damit erledigt werden. Das gilt besonders für Lizenzen, die bereits bezahlt werden und bisher ungenutzt laufen.

Wer zahlt die KI-Schulung?

Für die Weiterbildung von Beschäftigten gibt es öffentliche Programme, etwa die Weiterbildungsförderung nach § 82 SGB III. Sie setzt voraus, dass Träger und Maßnahme nach AZAV zugelassen sind — unsere Trainings sind das derzeit nicht. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch, welche Förderung für Ihren Fall in Frage kommt und welche nicht. Für unsere Beratungsleistungen gilt das getrennt davon: Dort sind wir im Beraterverzeichnis des BAFA gelistet, über den Antrag entscheidet das BAFA.

Sagen Sie uns, wer geschult werden soll

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Bausteine, Stufen, Gruppen, Format und Termine. Danach erhalten Sie ein Angebot mit festgelegtem Inhalt und festgelegtem Preis. Wenn ein anderer Anbieter besser zu Ihrem Fall passt, sagen wir Ihnen das.