Berlin · Gontardstraße 11

KI-Beratung in Berlin: Fördersatz, Aufsicht, Termine vor Ort

Wir sitzen in der Gontardstraße 11, 10178 Berlin, direkt am Alexanderplatz. Für Berliner Unternehmen sind zwei Dinge anders als im Rest der Republik: der BAFA-Fördersatz und die zuständige Datenschutzaufsicht. Diese Seite erklärt beides — und sagt, welche Bezirke wir bedienen und in welchen wir keinen Standort haben.

Für den Einsatz von KI gelten bundesweit dieselben Gesetze

Der EU AI Act gilt in Spandau wie in Stuttgart. Was sich am Standort tatsächlich unterscheidet, ist überschaubar — und wir schreiben hier nur das hin, was wir belegen können. Andere Seiten versprechen an dieser Stelle mehr. Berliner Landesprogramme ändern sich häufig, und mehrere Digitalisierungsprogramme sind in den vergangenen Jahren ausgelaufen.

Was der Standort ändert

Zwei Unterschiede, die Geld oder Aufwand kosten

Beide betreffen Sie unabhängig davon, mit wem Sie arbeiten. Wir nennen sie hier, weil sie in Angeboten regelmäßig untergehen.

Der Fördersatz hängt an Ihrem Standort

Das BAFA-Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU" bezuschusst auch Beratungen zu Digitalisierung und KI. Für Unternehmen mit Sitz in Berlin sind das 50 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, höchstens 1.750 Euro je Beratung. In den neuen Bundesländern liegt der Satz höher.

  • Maßgeblich ist Ihr Unternehmensstandort, nicht der Sitz des Beraters
  • Der Antrag muss vor Beratungsbeginn gestellt sein
  • Über die Bewilligung entscheidet das BAFA — wir übernehmen den Antrag

Zuständig ist die Berliner Datenschutzaufsicht

Für Unternehmen mit Sitz in Berlin ist die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit die zuständige Aufsichtsbehörde. Das ist keine Formalie: Sie ist die Stelle, bei der sich betroffene Personen beschweren können und die im Prüffall Auskunft verlangt.

Bei KI-Vorhaben ist das der Grund, Verarbeitungsverzeichnis und Auftragsverarbeitung von Anfang an sauber zu führen statt nachträglich. Wie wir das selbst handhaben, steht in unserer Datenschutzerklärung.

Stand: 11. August 2026. Fördersätze prüfen wir vor jedem Antrag erneut.

Bezirke

Einzugsgebiet ja, Standort nein

Wir werden regelmäßig gefragt, ob wir in Lichtenberg, in Pankow oder in Spandau sitzen. Die Antwort ist nein. Weil die Frage so häufig kommt, beantworten wir sie hier vollständig statt in einem Nebensatz.

Warum hier keine Bezirksseiten stehen

Zwölf Seiten nach dem Muster „KI-Beratung in Bezirk X", die sich nur im Bezirksnamen unterscheiden, sind das Lehrbuchbeispiel einer Doorway-Page. Suchmaschinen erkennen dieses Muster und stufen es ab. Wir hätten sie schnell bauen können — sie hätten Ihnen nur nichts genützt.

Was stattdessen stimmt

Wir bedienen ganz Berlin und das nähere Umland. Das ist ein Einzugsgebiet, kein Filialnetz, und genau so benennen wir es: Ihnen gegenüber, in Verzeichniseinträgen und in den maschinenlesbaren Angaben dieser Website. Ein Standort, den es nicht gibt, würde uns bei einer Prüfung den gesamten Karteneintrag kosten.

Was das für Ihre Suche bedeutet

Wenn Sie in Lichtenberg stehen und in der Karte nach KI-Beratung suchen, zeigt Ihnen der Dienst zuerst Anbieter in Ihrer Nähe. Dort stehen wir nicht oben, weil unsere Adresse in Mitte liegt. Für die Fahrt macht das wenige Minuten aus — für die Kartenanzeige den Unterschied.

Vor Ort

Gontardstraße 11, zwei Minuten vom Bahnhof Alexanderplatz

Wir haben genau eine Adresse, und sie liegt am Verkehrsknoten der Stadt. Für Berliner Termine hat das einen praktischen Effekt in beide Richtungen.

Anschrift und Erreichbarkeit

  • Schoonnect UG (haftungsbeschränkt), Gontardstraße 11, 10178 Berlin
  • Bahnhof Alexanderplatz: U-Bahn, S-Bahn, Regional- und Straßenbahnverkehr
  • Montag bis Freitag, 09:00 bis 18:00 Uhr
  • Telefon +49 176 84630269, info@schoonnect.de
  • Beratung auf Deutsch, Englisch und Russisch

Wann ein Termin vor Ort der bessere Weg ist

Nicht jeder Termin gehört in einen Raum. Vor Ort sinnvoll sind Bestandsaufnahmen, Workshops mit mehreren Beteiligten und Schulungen, bei denen die Teilnehmenden an ihren eigenen Geräten arbeiten.

Readiness-Checks, Zwischenstände und Abstimmungen laufen bei uns regelmäßig per Video, weil das für beide Seiten schneller ist. Was in welchem Format stattfindet, legen wir vorher fest — nicht spontan.

Typische Ausgangslagen

Was uns bei Berliner Betrieben häufig begegnet

Die folgenden Fälle beschreiben Ausgangslagen, keine namentlichen Referenzen. Berliner Unternehmen sind selten Konzerne — die Mehrzahl hat zwischen fünf und fünfzig Beschäftigten, und genau dort setzen die meisten KI-Angebote zu hoch an.

Handwerk

Angebotserstellung, Terminplanung, Baustellendokumentation. Der Hebel liegt fast nie im spektakulären Werkzeug, sondern darin, dass Angebote am selben Tag rausgehen statt am Wochenende.

Kanzleien, Praxen und andere Berufsgeheimnisträger

Hier entscheidet nicht der Funktionsumfang, sondern wo die Daten liegen. § 203 StGB ist kein Hinderungsgrund, sondern eine Architekturvorgabe: lokale oder EU-gehostete Verarbeitung, kein Training auf Mandats- oder Patientendaten.

Hausverwaltungen und Immobilienbetriebe

Große Dokumentenbestände, wiederkehrende Anfragen, wenig Personal. Die Reihenfolge entscheidet: erst das Daten-Fundament, dann Automatisierung. Wer sie umdreht, automatisiert Unordnung.

Öffentlich finanzierte Einrichtungen

Hier kommen Beschaffungsregeln und strengere Datenschutzanforderungen hinzu. Dafür arbeiten wir mit Varianten, die eine Verarbeitung ausschließlich in der EU oder vollständig im eigenen Haus zulassen.

Der Ablauf

So beginnt ein Berliner Projekt

Vier Schritte, in dieser Reihenfolge. Der wichtigste ist der zweite: Der Förderantrag muss vor dem Beratungsbeginn gestellt sein, sonst ist die Förderung verloren.

1Erstgespräch

Kostenfrei, per Video oder bei uns am Alexanderplatz. Wir klären, wo bei Ihnen wiederkehrende Arbeit liegt und ob KI dafür überhaupt das richtige Werkzeug ist. Wenn nicht, sagen wir das.

2Fördercheck und Antrag

Wir prüfen den für Ihren Standort geltenden Satz. Passt es, übernehmen wir die Antragstellung — und beginnen die Beratung erst nach der Bewilligung. Überblick über die Förderwege

3Standortbestimmung und Fahrplan

Bestandsaufnahme über sechs Dimensionen, danach ein Fahrplan mit Reihenfolge, Aufwand und Verantwortlichkeiten. Den kostenlosen Selbsttest vorab finden Sie unter KI-Readiness-Check.

4Umsetzung und Nachweis

Umsetzung in Etappen, dazu Dokumentation, Schulung der betroffenen Rollen und — bei geförderten Beratungen — Berichte und Verwendungsnachweis. Der Papierkram bleibt bei uns.

Die geförderte Beratung erbringt Sergiy Esposito als Einzelunternehmen Schoonnect Consulting; dieses Einzelunternehmen ist im Beraterverzeichnis des BAFA gelistet. Vertragspartner der geförderten Beratung ist daher das Einzelunternehmen, nicht die Schoonnect UG (haftungsbeschränkt).

Häufige Fragen

KI-Beratung in Berlin — was Betriebe wissen wollen

Wie hoch ist die BAFA-Förderung für eine Beratung in Berlin?

Für Unternehmen mit Sitz in Berlin beträgt der Zuschuss 50 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, höchstens 1.750 Euro je Beratung. In den neuen Bundesländern liegt der Satz höher. Maßgeblich ist der Unternehmensstandort, nicht der Sitz des Beraters. Der Antrag muss vor Beratungsbeginn gestellt sein — wird vorher begonnen, ist die Förderung verloren. Über die Bewilligung entscheidet das BAFA; eine Förderzusage kann kein Berater geben.

Sitzen Sie in Lichtenberg, Pankow oder Spandau?

Nein. Wir haben genau eine Adresse: Gontardstraße 11, 10178 Berlin, am Alexanderplatz. Wir bedienen ganz Berlin und das nähere Umland — das ist ein Einzugsgebiet, kein Filialnetz. Wenn Sie in einem anderen Bezirk in der Karte nach KI-Beratung suchen, werden Ihnen zuerst Anbieter in Ihrer Nähe angezeigt; das ist die Funktionsweise des Kartendienstes und daran ändern wir nichts, indem wir einen Standort behaupten, den es nicht gibt.

Welche Datenschutzaufsicht ist für Berliner Unternehmen zuständig?

Für Unternehmen mit Sitz in Berlin ist die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit die zuständige Aufsichtsbehörde. Das ist keine Formalie: Sie ist die Stelle, bei der sich betroffene Personen beschweren können und die im Prüffall Auskunft verlangt. Bei KI-Vorhaben ist das der Grund, Verarbeitungsverzeichnis und Auftragsverarbeitung von Anfang an sauber zu führen, statt nachträglich.

Kommen Sie für Termine ins Unternehmen?

Ja, im Berliner Stadtgebiet und im näheren Umland. Sinnvoll vor Ort sind Bestandsaufnahmen, Workshops mit mehreren Beteiligten und Schulungen, bei denen an den eigenen Geräten gearbeitet wird. Readiness-Checks, Zwischenstände und Abstimmungen laufen bei uns regelmäßig per Video, weil das für beide Seiten schneller ist. Was in welchem Format stattfindet, legen wir vorher fest.

Beraten Sie auch auf Englisch oder Russisch?

Ja, in allen drei Sprachen — auch bei Dokumentation und Schulungsunterlagen. Ein erheblicher Teil der Berliner Unternehmerschaft führt Geschäftsgespräche nicht auf Deutsch. Für Schulungen ist das kein Nebenaspekt: Wer den Inhalt in der Zweitsprache nur halb versteht, wendet ihn nicht an.

Arbeiten Sie nur mit Berliner Unternehmen?

Nein. Vor-Ort-Termine bieten wir in Berlin und Brandenburg an, gearbeitet wird bundesweit und im DACH-Raum überwiegend remote. Der Berliner Standort ist für Sie dann relevant, wenn Sie Wert auf Termine im selben Raum legen oder wenn der Fördersatz für Ihren Unternehmensstandort eine Rolle spielt.

Reden wir — vor Ort oder per Video

Kostenfrei und unverbindlich. Wir klären, wo wiederkehrende Arbeit liegt, ob KI dafür das richtige Werkzeug ist und welche Förderung für Ihren Standort in Frage kommt.